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David Stickelberger Geschäftsleiter / Managing Director Swissolar, Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie
David Stickelberger

Leiter Markt und Politik
Swissolar, Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie

Swissolar – mit der Kraft der Sonne zur Energiewende

Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien, denn sie stehen für saubere Energie. Bis 2050 ist eine weitreichende Umstellung auf erneuerbare Energien in der Schweiz nicht nur möglich, sondern unumgänglich. Dank der Wasserkraft ist die Schweiz bereits in der Stromproduktion prädestiniert für erneuerbare Energien. Doch auch im Bereich der Heizwärme und Warmwasserversorgung spielt Solarenergie neben Biomasse und Umweltwärme eine entscheidende Rolle. Optimal genutzt können Solarstrom und Solarwärme mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs und bis zu 10% des Wärmeverbrauchs decken. Die Solarbranche leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und zu einer nachhaltigen sowie sicheren Energieversorgung der Schweiz.

Solarenergie zur Reduzierung von CO2-Emissionen

Ölheizungen und Verbrennungsmotoren stellen die beiden größten CO2-Emittenten in der Schweiz dar.
Der Einsatz von Wärmepumpen und Elektromobilität sind damit besonders wirksame Massnahmen zum Klimaschutz, sofern der Strom aus sauberen Quellen stammt: Jede verbrauchte Kilowattstunde Strom im europäischen Stromnetz führt zu einem CO2-Ausstoß von rund 450 Gramm. Solarstrom hat eine zehnmal bessere Klimabilanz.

Das Ziel Swissolar: 50% Solarstrom bis 2050

Laut den Berechnungen von Swissolar könnte bis 2050 die Hälfte des schweizerischen Strombedarfs durch Photovoltaik-Anlagen gedeckt werden. Dieser Bedarf wird aufgrund der zunehmenden Elektrifizierung um rund 40% auf 85 Terawattstunden steigen.
Für 45 Terawattstunden Solarstrom sind weniger als 30 m2 Photovoltaik-Module pro Einwohner der Schweiz erforderlich.
Die geeigneten Dächer und Fassaden bieten sogar Platz für rund 70 Terawattstunden, hinzu kommen weitere Potenziale auf Infrastrukturen und Freiflächen, insbesondere in den Alpen. Solarwärme kann insbesondere den sommerlichen Energiebedarf in Wärmenetzen und der Industrie decken.

Swissolar setzt sich für die Energiewende ein

Swissolar engagiert sich für eine rasch wachsende und qualitativ hochwertige Nutzung von Solarenergie in der Schweiz.
Der Verband fördert den Austausch zwischen Akteuren aus Forschung und Praxis und entwickelt Schulungen zur Weiterbildung von Fachleuten auf dem Gebiet der Solarenergie. Auf Initiative des Verbands wurden zwei neue Berufsausbildungen für Solarinstallationen erarbeitet, dank denen der Nachwuchs für die rasch wachsende Branche sichergestellt werden kann. Swissolar ist der größte Zusammenschluss von Fachleuten in der Schweiz, die sich praktisch oder theoretisch mit Solarenergie und ihrer Nutzung beschäftigen.
Dieses Wissen wird in die Gesetzgebungsprozesse eingebracht, um Einfluss auf die Energiepolitik der Schweiz zu nehmen.
Das Ziel ist, dass die Solarenergie ihr Potenzial möglichst bald voll ausschöpfen kann und die Energiewende erfolgreich voranschreitet.

Die Solarprofis®: Das Qualitätslabel für Solarinstallationen

«Die Solarprofis» ist ein Qualitätslabel von Swissolar für zertifizierte Unternehmen, die Solaranlagen unter Berücksichtigung der geltenden Gesetze und der allgemein anerkannten Regeln der Technik planen, installieren oder verkaufen.
Dabei wird eine umfassende, kompetente und faire Beratung angeboten.

Vor der Aufnahme ins Solarprofis-Verzeichnis wird bei jedem Unternehmen eine Solaranlage auf Qualität und normgerechte sowie sichere Installation hin kontrolliert. Auch später wird durch Stichprobenkontrollen die Anlagenqualität der Solarprofis geprüft.

David Stickelberger
Leiter Markt und Politik
Swissolar, Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie

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